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Bekämpfung von Borkenkäfern in heimischen Wäldern: Forstminister Hauk informiert Abgeordnete über weiteres Vorgehen

17.04.2020

Forstminister Hauk informiert Hartmann-Müller über weiteres Vorgehen, um Waldbesitzende zu unterstützen. Fuhr- und Transportkapazitäten, Holzlagerplätze sowie Ausnahmegenehmigung der 44-Tonnen-Regelung für Schadholztransport im Fokus. CDU-Landtagsabgeordnete Hartmann-Müller: „Auch in Zeiten von Corona behält Land Waldbesitzer im Blick. Besondere Unterstützung für Landkreis Waldshut als Schwerpunktregion dringend notwendig“.

Zu dem weiteren Vorgehen zum Abtransport von Schadholz aus den Wäldern hat Hochrheinabgeordnete Hartmann-Müller heute eine Antwort aus Stuttgart erhalten. Vorausgegangen war ein Schreiben an Forstminister Hauk, in welchem die Abgeordnete für weitere Unterstützungsmaßnahmen für den Landkreis Waldshut als besonders betroffene Schwerpunktregion warb.
„Unsere Wälder im Landkreis Waldshut befinden sich teilweise in einer katastrophalen Situation. Trockenheit, Sturm- und Käferschäden sowie jetzt auch noch die Corona-Pandemie hinterlassen ihre Spuren in der Forst- und Holzindustrie. In vielen Krisenregionen findet man bereits heute eine Menge an Schadholz vor, die der eines ganzen Jahreshiebs entspricht. Dieses muss so schnell wie möglich aus dem Wald geschafft werden, damit die Situation vor Ort nicht noch gravierender wird“, so Hochrheinabgeordnete Hartmann-Müller.
Aus dem Antwortschreiben von Forstminister Peter Hauk an die für den Hochrhein zuständige CDU-Landtagsabgeordnete geht hervor, dass das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz an einem vielfältigen Maßnahmenpaket arbeitet, um die Waldbesitzer bei der Bewältigung der derzeitigen Situation zu unterstützen.
Wie Hartmann-Müller informiert, steht das Landwirtschaftsministerium in einem konstruktiven Dialog mit dem Landesverkehrsministerium, um auf eine erneute Verlängerung der Sondergenehmigung für den Schadholzabtransport bis zu 44 Tonnen hinzuwirken. Nach heutigem Stand ist diese bis zum 31. Mai 2020 befristet. Weitergehend wurde die Förderung von Holzlagerplätzen deutlich erhöht und wird zukünftig mit einem Fördersatz von 80 Prozent erfolgen. In diesem Zusammenhang soll – in enger Abstimmung mit den unteren Forstbehörden und dem Umweltministerium – der Ablauf der Genehmigungsverfahren beschleunigt werden.
Landtagsabgeordnete Hartmann-Müller: „Die Lieferketten von der Holzernte bis zum Holzabsatz sind derzeit in einer massiver Schieflage. Einige Holzwerke haben bereits Aufnahmestopps verhängt und können aufgrund Corona nur eingeschränkt arbeiten. Hier gilt es, zeitnah weitere Nasslagerkapazitäten außerhalb unserer Wälder zu schaffen, um dem Borkenkäfer keine Brutstätte zu bieten“.
„Das Maßnahmenbündel von Minister Hauk stimmt mich positiv und zeigt, dass die Landesregierung die Interessen der baden-württembergischen Waldbesitzer auch in Corona-Zeiten im Blick behält. So können seit dem 9. April auch forstwirtschaftliche Betriebe die Soforthilfen des Landes beantragen“, so Landtagsabgeordnete Hartmann-Müller abschließend.


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