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Gesperrte Albtalstraße: CDU-Abgeordnete schreiben an Verkehrsminister

22.12.2017

Felix Schreiner und Sabine Hartmann-Müller nehmen auf Ergebnisse des Ministerbesuchs im Albtal Bezug. Gutachten zu Felssicherungsarbeiten erwartet.

Der Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner und seine Landtagskollegin Sabine Hartmann-Müller (beide CDU) haben in einem gemeinsamen Schreiben an Landesverkehrsminister Winfried Hermann um einen Sachstand zur Erstellung des Gutachtens für Felssicherungsarbeiten an der gesperrten Albtalstraße (L154) gebeten. Die CDU-Abgeordneten nehmen damit Bezug auf den Besuch des Verkehrsministers im Albtal, der im August 2017 auf Initiative Felix Schreiners zustande gekommen war. Neben Verkehrsminister Hermann hatten seinerzeit auch Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Experten des Landesamts für Geologie aus Freiburg an dem Termin teilgenommen.

„Uns ist es wichtig, dass nun zeitnah das zugesagte Gutachten zu Felssicherungsmaßnahmen und den damit einhergehenden Kosten und Eingriffen in die Natur auf den Tisch kommt. Unser Ziel bleibt dabei die Wiedereröffnung der bereits seit über zwei Jahren gesperrten Albtalstraße“, erklärten die Abgeordneten den Hintergrund ihres gemeinsamen Schreibens. 

Darin betonen die beiden CDU-Abgeordneten ein weiteres Mal die Bedeutung der nach Felsstürzen gesperrten Straße. „Die Topographie und die Infrastruktur im Landkreis Waldshut sind dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Schwarzwald viele kleine aber wichtige Verbindungsstraßen an den Hochrhein hinunterführen.“
Felix Schreiner erneuerte auch seine Einladung an den Landesverkehrsminister. „Ich bin Winfried Hermann dankbar, dass er sich im August 2017 vor Ort ein Bild von der Lage gemacht hat und halte es für sinnvoll, dass wir den damals begonnenen engen Austausch fortführen“, erklärte der Bundestagsabgeordnete. 

„Die Schließung der Albtalstrecke liegt nun mehr als zwei Jahre zurück und wurde noch unter der alten Landesregierung veranlasst. Es müssen nun konkrete Taten folgen, die zur Wiedereröffnung führen“, bekräftigten Felix Schreiner und Sabine Hartmann-Müller ihre Position.

Inhalt des Schreibens der Abgeordneten ist derweil auch die erst seit wenigen Tagen gesperrte L148 im Wehratal. Dort war es Anfang Dezember zu einem Hangrutsch gekommen, woraufhin das Landratsamt Waldshut die wichtige Verbindungsstraße bis zur genaueren Abklärung gesperrt hatte.

„Uns treibt derzeit auch die Sorge um, dass sich die Erfahrungen mit der Albtalstrecke andernorts, nämlich im Wehratal, wiederholen könnten. Wir sehen in beiden Fällen nicht nur die Sanierung einer wichtigen Verbindungsstraße, sondern auch ein Signal dafür, dass die Politik die Infrastruktur im ländlichen Raum erhalten und stärken möchte“, schreiben die beiden regionalen Abgeordneten an den Verkehrsminister.


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